Walnussbrot

Das Walnussbrot ist schon jetzt eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. Es ist gleich auf Anhieb gelungen und war tatsächlich besser als ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin eher durch Zufall darauf gestoßen, als ich auf der Suche nach Inspiration und neuen Rezepten den Plötzblog von Lutz Geisßler durchstöberte. Brot mit Nüssen fand ich schon immer ziemlich lecker und so wollte ich es gleich ausprobieren. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich werde es sicherlich ganz bald wieder backen. Ich weiß sogar schon jemanden, dem ich das Brot bald als Geschenk mitbringen werde.

Gefunden habe ich das Rezept wie schon gesagt, bei Lutz Geißler auf dem Plötzblog. Es ist das Weizensauerteigbrot mit Walnüssen und ihr findet es unter: https://www.ploetzblog.de/2020/09/05/weizensauerteigbrot-mit-walnuessen/

Ich habe mich dabei ziemlich genau an das Rezept gehalten, nur beim Brühstück anstatt dem Walnusstrester geröstete gemahlene Walnüsse verwendet. Und ich bin mir nicht sicher, ob es tatsächlich Hartweizenmehl war, das ich verwendet habe, oder einfach sehr fein gemahlener Hartweizengries. Das war von der Verpackung nicht eindeutig zu erkennen, da ich das Produkt beim italienischen Supermarkt gekauft hatte.

Was mich anfangs ein bisschen abgeschreckt hat, waren die langen Gehzeiten des Rezepts. Erst die Vorteige 8-12 Stunden gehen, dann Autolyse-Teig, den Hauptteig wieder 4,5 Stunden ruhen lassen, zwischendrin dehnen und falten und dann nochmal 8-12 Stunden Stückgare im Kühlschrank. Ich habe immer wieder hin und her überlegt, gerechnet und versucht, das bestmöglich in meinen Backtag zu integrieren. Tatsächlich hat es dann echt gut geklappt und war weniger aufwendig als gedacht. Ich habe die Vorteige am Freitag in der Früh angesetzt, am späten Nachmittag (gegen 17 Uhr) dann den Hauptteig erstellt, diesen nach 30, 60, 90 und 120 Minuten gedehnt und gefaltet und dann wieder über Nacht in den Kühlschrank zur Stückgare gestellt. Am Samstag in der Früh musste das Brot dann nur noch gebacken werden, schon war es fertig.

Im Ergebnis war das Brot super saftig, die Walnüsse waren durch das Rösten sehr aromatisch und haben perfekt ins Brot gepasst. Es hat auch echt lange frisch gehalten und war sogar nach einer Woche noch ziemlich saftig und sehr lecker. Also alles in allem, auf jeden Fall eine echte Empfehlung für jeden, der Brote mit Nüssen mag. Gibt es bald wieder!

Disclaimer: Bei “Nachgebacken” geht es mir nicht darum, die Qualität der Rezepte zu bewerten. Ich möchte lediglich meine Erfahrungen und Ergebnisse teilen und zeigen, wie ich als Brotback-Anfängerin damit zu Recht gekommen bin.

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