Ein Wochenende voller neuer Ideen und ganz viel Motivation

Nach den Misserfolgen von letzter Woche habe ich meine Motivation zum Glück ganz schnell wieder zurückgewonnen. Und zwar mit einem kleinen Projekt, einer Erweiterung auf der Website.
Vielleicht habt ihr es schon gesehen, es gibt seit letzter Woche hier einen neuen Bereich. Und zwar nennt er sich “Brot-Dialekt” 😉 ihr findet dort also alle Erklärungen zur “Brotsprache”, also den Fachbegriffen, die ich bis jetzt verwendet habe. Es soll als eine Art Lexikon dienen, das laufend erweitert wird. Es gibt in der “Brotsprache” einige Fachbegriffe, die immer wieder auftauchen, aber vor allem für Neulinge nicht sofort klar sind. Und so bin ich auf die Idee gekommen, ein Nachschlagewerk zu erstellen, in das nach und nach alle diese Fachbegriffe aufgenommen und erklärt werden. Dieser Bereich soll dabei sozusagen mit meinem Wissen mitwachsen. Immer wenn ich etwas neues lerne, wird es dort aufgenommen, sodass es euch und mir dabei hilft, die “Brotsprache” besser zu verstehen.
Neben diesem neuen Projekt war ich am Wochenende natürlich auch in meiner Backstube fleißig. Wie ihr im letzten “Nachgebacken”-Beitrag gesehen habt, ist dieses Mal ein grinsender “Dicker Bauer” entstanden, ein Rezept aus dem Brotmagazin mit rohen Kartoffeln. Mit dem ganz speziellen Aussehen, in Form eines grinsenden Gesichts, hat mein Weizensauerteig Wilma auch diesem Brot wieder ihren eigenen Stempel aufgedrückt. Sie muss einfach immer zeigen, wer der Boss ist, die kleine Madam. Aber solange das Brot am Ende schmeckt, soll es mir recht sein 😉

Zum Sonntagsfrühstück habe ich dann noch frische Semmeln, die Morgenbrötchen aus dem Brotbackbuch Nr. 1 von Lutz Geißler, gebacken. Die Semmeln sind, wie es der Name schon erahnen lässt, perfekt für’s Frühstück. Sie schmecken nicht nur richtig lecker, sondern können super einfach frisch zum Frühstück gebacken werden. Dank einer 12-stündigen Stockgare im Kühlschrank, kann man den Teig abends herstellen und muss dann in der Früh nur noch die einzelnen Semmeln formen, sie etwa 40 Minuten gehen lassen und dann werden sie schon gebacken. Einfach perfekt für’s Sonntagsfrühstück und sie können locker mit den Semmeln vom Bäcker mithalten.

Außen schön knusprig und innen locker und fluffig, genauso wie es sich gehört. Vielleicht werde ich beim nächsten Mal ein paar davon in Sesam oder Kürbiskerne wälzen, für ein bisschen Abwechslung. Vielleicht sogar schon ganz bald, beim Osterfrühstück mit der ganzen Familie. Seid gespannt, ich werde berichten.

Das war tatsächlich auch erst das erste Rezept, dass ich aus diesem Buch gemacht habe. Und das obwohl ich es schon seit dem Valentinstag habe. Schande über mich. Dafür habe ich den Theorieteil im Buch in den letzten Wochen regelrecht inhaliert. Ich finde einfach alles was mit dem Brotbacken zu tun hat, gerade total interessant. Das tolle an diesem Buch ist, dass es sowohl Rezepte als auch einen ganz langen Theorieteil zu den Grundlagen über das Brotbacken beinhaltet. Man hat also richtig was zu Lesen neben den Rezepten und lernt ganz viel neues Wissen dazu. Die Theorie habe ich mittlerweile fast durch und so kann ich mich nun den Rezepten widmen. Und weil das erste Rezept so gut geklappt hat, habe ich mir gleich alle Rezepte markiert, die ich unbedingt nachbacken möchte, was nebenbei bemerkt so gut wie alle Rezepte sind. Die hören sich einfach alle super an. Und das schöne ist, es sind so gut wie immer nur klassische Standard-Zutaten, die man meist eh schon zuhause hat. Das ist mir immer wichtig, dass man sich nicht erst noch ewig die Zutaten zusammensuchen muss. Ich kann also entspannt die Rezepte nacheinander “abarbeiten”, da freue ich mich schon richtig drauf. Das eine oder andere Rezept wird dann sicherlich auch in einem “Nachgebacken”-Beitrag vorgestellt. Aber keine Angst, es wird auf jeden Fall auch andere Rezepte geben. Dafür stehen auf meiner “to-bake-Liste” einfach viel zu viele Rezepte, die ich gerne noch ausprobieren möchte. Und dann gibt’s ja auch noch unsere Roggenkipferl, die ich mal wieder backen und an denen ich noch ein bisschen feilen möchte. Und vielleicht wage ich mich auch demnächst nochmal an ein eigenes Rezept. Es wird hier also sicherlich nicht langweilig.

In diesem Sinne, viel Spaß beim Backen und bis bald, eure Bici

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